AIC ON 2026
AIC ON ~ das Festival der Kölner Kunstinitiativen
AIC ON widmet sich in diesem Jahr der Relevanz von Nachbarschaftlichkeit als künstlerischem Verhandlungsraum. Nachbarschaft als gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer vielfältigen Stadtgesellschaft, in der Unterschiedlichkeiten und Erfahrungen zeitgleich existieren können und sollen. Diese Form von Begegnung steht angesichts ungewisser Zukunftsaussichten und Polarisierung unter Druck.
Am Samstag, den 29. August 2026 findet nach einem ersten Auftakt im Juni der zweite und zentrale Teil von AIC ON 11 am Ebertplatz und im Theodor-Heuss-Park statt.
Die künstlerischen Positionen setzen sich in ihrer Praxis mit Begegnung und Teilhabe über verschiedene, interaktive, subversive oder vertraute Zugänge auseinander, die die Besucher*innen, das AIC-Netzwerk und die unmittelbare Nachbarschaft ansprechen und mit einbeziehen. Die künstlerischen Positionen von AIC ON fokussieren die Verbindungen der Menschen zu ihren nachbarschaftlichen und intimen Ökosystemen (Ruhe, Getöse, Geld, Essen, Solidarität) und wie daraus Werte an Kunstorten und Kunstdisziplinen re-kalibriert werden. Der Tag ist mit Workshops, Listening Sessions und transdisziplinären Aktivierungen gefüllt.
Folgende Künstler*innen und Performer*innen sind Teil von AIC ON 2026:
Corinne Riepert, Raika Er, Theo Ferreira Gomes, Ashante Röchling und der Performancegruppe InterFemme* e.V. (bestehend aus 10 FLINTA*-Personen zwischen 20 und 70 Jahren aus Köln).
Begrüßt wird um 12 Uhr mit der künstlerischen Aktivierung CC:(egg brunch) von Kükelhahn und mit dem AIC ON Team.
Desweiteren laden die Kunsträume am Ebertplatz mit Ausstellungen in ihre Räume ein (z.B. die Performance “Nach dem Strom” im Mouches Volantes) und mit einem Informationspunkt zum Programm präsentiert sich das Netzwerk der Kölner Kunstinitiativen AIC.
DJ Theory wird den Abend an der Passage musikalisch ausklingen lassen.
Details zum Programm auf unserem Instagram-Kanal @aic_artinitiativescologne.
Im Oktober ist der dritte Teil von AIC ON 11 als eintägiges Veranstaltungsformat geplant, das die vergangenen künstlerischen Interventionen und Produktionen als Wissen zugänglich macht und fortführt.
Das Bestreben von AIC X im letzten Jahr wird mit AIC ON 11 dieses Jahr fortgeführt: Der Austragungsort Ebertplatz hat vertretend eine weitreichende Bedeutung für Kunst- und Kulturräume in und für die Stadt Köln. Er ist ein lebendiger und notwendiger Kulturraum für die gesamte Stadtgesellschaft mit Strahlkraft über die Stadt hinaus. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Kulturbereich ist es für die Art Initiatives Cologne als Interessenvertretung essentiell, ein Zeichen der Solidarität innerhalb der Kölner Kunstszene zu setzen und die Relevanz von Räumen zu unterstreichen, die niedrigschwellig Zugang und Teilhabe an Kultur ermöglichen.
AIC ON 2026 wird kuratiert von G. Kühnhardt Alvarez (Internationale Photoszene Köln) und Kieran Kaul (Ebi e.V.); und koordiniert von Annabel Fabry (K634) und Simon Kuhn (artrmx e.V. / Vorstand AIC).
Gestaltung: Lukas Röber
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
FLINTA*, steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und Agender Menschen. Die Abkürzung existiert in verschiedenen Varianten.