Während der Ausstellungen täglich von 16-20 Uhr und nach Vereinbarung. Zugang über den Infopoint.
Drei von bildenden Künstler:innen seit über 20 Jahren in den
Städten Köln, Berlin und Hamburg geführte Ausstellungsorte
gehen in den Austausch. Jeder Projektraum ist einmal Gastge-
ber:in für die Künstler:innen der beiden anderen. Die Organisa-
tionsformen unterscheiden sich – LABOR und FRISE arbeiten
als Kollektiv, Spor Klübü wird von einer Person geleitet. Der
erste Teil des Austauschs findet im Labor in Köln statt. Aus den
ortsspezifischen Diskursen entwickelten sich die hier gezeigten
Werke und ihr Zusammenspiel. Der Umraum des innerstädti-
schen Ausstellungsortes Labor in der Ebertplatzpassage wird
von den zwölf Künstler:innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisiert. Skulptur, Fotografie, Malerei, Sound, Performance, konzeptuelle und digitale Kunst reflektieren mit ihren vielfältigen Darstellungsformen die urbane Umgebung und damit auch vergleichbare Situationen anderer Städte.
Das Künstler:innenhaus Hamburg – FRISE e.V. – ist aus den Ver-
einen Künstlerhaus Hamburg (gegründet 1977) und Abbildungs-
zentrum, (gegründet 1994) hervorgegangen und bietet ca. 50
Künstler:innen Arbeitsräume. In seinem Ausstellungsraum widmet
sich der Verein der Präsentation und Vermittlung aktueller künstle-
rischer Positionen. Ein Gastatelier bietet der FRISE zusätzlich die
Möglichkeit, überregional Kolleg:innen einzuladen.
https://www.frise.de/
Spor Klübü (türkisch für Sportklub, gegründet August 2003) ist
ein Projektraum, der vorwiegend mit internationalen Künstlerin-
nen aus Berlin zusammenarbeitet und ihnen Raum zum Experi-
mentieren bietet. Realisiert werden außerdem Projekte in Koope-
ration mit Kuratorinnen, Kunstvereinen und Institutionen.
https://koloniewedding.de/projektraeume/spor-kluebue/
Das LABOR freut sich sehr, die erste Station und der erste Gast-
geber der dreiteiligen Ausstellungsreihe des Austauschprojekts
zwischen den Projekträumen LABOR (Köln), FRISE (Hamburg)
und Spor Klübü (Berlin) zu sein. Die im LABOR gezeigte Ausstel-
lung „Städte unter Einfluss“ ist von den Kunsträumen FRISE und
Spor Klübü konzeptioniert und kuratiert.
Das Besondere der Ausstellung ist, dass alle gezeigten Arbeiten
der insgesamt 12 Hamburger und Berliner Künstler:innen auf die
Gegebenheiten des LABORs reagieren. Aus der Ferne ist eine
Ausstellung großer Tiefe entstanden, die die Charakteristika des
LABORs als Kunstraum und Ausstellungsort herausarbeitet. Der
stattgefundene, komplexe Auseinandersetzungs- und Abstim-
mungsprozess ist Teil des Konzepts, welcher in den ausliegen-
den Texten erläutert wird. Die (zurzeit) dreiteilige Ausstellungs-
reihe versteht sich als Austausch über die kritische Situation und
Lage der freien Kunsträume in ganz Deutschland.