Freitag 18-21 h, Samstag 15-20h, Sonntag 12-18h
Was zählt in der Wahrnehmung von Kunst? Der schnelle Blick oder die genaue Betrachtung? Spektakel oder Substanz? Hype oder Qualität?
Die Gruppenausstellung Rhenaniale von Künstlerinnen und Künstlern des Kunsthauses Rhenania nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt ihrer Präsentation.
Die Arbeiten werden auf einem weißen Laufsteg gezeigt. Doch anders als auf einem Laufsteg oder einer Buhne befinden sich die Werke nicht auf Augenhöhe, sondern bodennah.
Wer sie betrachten möchte, muss sich ihnen zuwenden, sich hinunterbeugen und Zeit investieren. Diese einfache Verschiebung verändert die Wahrnehmung.
Die Arbeiten entziehen sich so der schnellen Rezeption und fordern eine Form des Sehens ein, die genauer und langsamer ist.
Zu was sind wir bereit, uns hinunterzubeugen? Was verdient unsere Aufmerksamkeit?
Der weiße Laufsteg verweist auf die Mechanismen von Inszenierung, Hype und Vermarktung, hier jedoch ist eher Kleinformatiges darauf zu sehen – kein Spektakel, sondern Verdichtung, feine Differenzen und Resonanzen.
Zwischen Inszenierung und Reduktion wird das genaue Hinschauen selbst zum Gegenstand der. Ausstellung.