ab 19 Uhr
Nicht erst seit dem Aufbruch der Romantik um 1800 gilt die Malerei in Deutschland als führende Disziplin der Kunst. International wurde diese Gattung durch das Aufkommen des Action Painting in den 1950er Jahren erweitert. Katharina Grosse überführt seit Jahren ihre Malerei in die ortsbezogene Installation. Letztes Jahr verwandelte Kerstin Brätsch mit ihrer Ausstellung das "Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus" (Museumszitat). Überall werden junge Künstler*innen, welche die Malerei im klassischen Sinne gegenwärtig weiterentwickeln, gezeigt.
Wir laden künstlerische Positionen ein, die sich in ihrer Malerei nicht auf gespannte Leinwände beschränken (wollen): Wie lautet die heutige Definition des Begriffs Malerei? Was sind die Beweggründe, über die Grenzen der Leinwand hinaus zu gehen? Wie ist das Verhältnis von Material und Farbe als tragende, prägende Grundlage zur Beschäftigung mit Raum und Umgebung?