Besuch der Ausstellung ist während der Laufzeit jeweils samstags nach vorheriger Anmeldung möglich per Mail an info@simultanhalle.de. Weitere Informationen zur Anmeldung bei den Workshops findet ihr auf unserer Website.
Am 30.Mai 2026 laden wir herzlich ein zum Opening der SimultanProjekte 2026. Unter dem Titel 'WITTERN' nimmt sich die Simultanhalle in den Sommermonaten der Erforschung sozialer Gefüge im Wandel an. Durch eine interdisziplinäre Rückverzauberung des Ortes und das Hinterfragen verlorener Zukunftsversprechen greifen die SimultanProjekte 2026 Themen von Verfall, Gemeinschaft und der Suche nach neuen sozialen Ritualen in Zeiten des Umbruchs auf.
Die Künstlerinnen Mira Siering und Nadine Karl machen das Gelände für die Ausstellung über einen Zeitraum von drei Monaten installativ erfahrbar. Gemeinsam verschränken sie skulpturale, landschaftliche und architektonische Ansätze miteinander und entwickeln fiktive Räume im gegenseitigen Dialog. Im Fokus der für die Simultanhalle geschaffenen Arbeiten stehen Ortserfahrung sowie die witterungsbedingten Veränderungen.
Am 20.Juni 2026 wird die Gegenüberstellung der dauerhaften Arbeiten im Rahmen des Performance-Tag durch Interventionen der Künstler:innen Darcy Neven, Philip Nürnberger und Mohamad Moe Sabbah erweitert.
Ebenfalls laden Kuratorium und Künstler:innen ein, im Rahmen von in drei Workshops tiefer in Ökofeminismus, Hauntology und queere Ideologiekritik einzutauchen. Die SimultanProjekte 2026 dienen somit über die gesamte Laufzeit hinweg als Versuchslabor. Zwischen den verwitternden Gebäuden auf dem Gelände und den, der Witterung ausgesetzten Installationen, werden neue Zukunftsvisionen beschworen und Praktiken spekulativen Kunstschaffens und Austausches, die nicht-mehr und auch noch-nicht da sind erprobt.
Die Workshops finden jeweils am 27. Juni, am 25. Juli und am 15. August 2026 statt unter Begleitung von Künstler:innen und Kuratorium.
Das Programm wird am 29. August 2026 mit einem Closing abgeschlossen.
Die SimultanProjekte 2026 werden gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln, Wunderkammer Stiftung und GLS Treuhand e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von Gaffel Kölsch und Ströer.
Grafik: Denise Martin