Unter dem Gegensatzpaar "Chaos & Plan" ist die aktuelle Ausgabe Nr. 17, 02/2018, von MOFF erschienen.

Aus einem produktiven Maß an absichtsvoller Planung und unvorgesehenen Ereignissen, glücklichen Zufällen und ausgeglichenen Abwägungen entstand die vorliegende – nunmehr 17. – Ausgabe von MOFF. Diese eigentümliche Entstehungsdynamik des Magazins bildet seit Beginn dessen hervorstechenden Charakter. Was am Ende als rundes und abgeschlossenes Produkt in den Händen der LeserInnen liegt, ist eine Aneinanderreihung von improvisierten und strategisch durchdachten Momenten, von plötzlichen Intuitionen und gutartigen Fügungen. Die Zusammenarbeit im stets neuen Team und mit neuen Grundparametern erfordert einen hohen Grad an Flexibilität, Offenheit, Selbstvertrauen, sowie eine starke Identifikation mit dem eigenen Tun. Chaotische Dynamiken bieten sich als performative Methode in der Kunst an. Woraus entsteht Kunst, was ist dessen Triebfeder? Aus sich selbst heraus, frei, ungeplant, unüberlegt - ein einziger, individueller Ausbruch an Schaffenskraft lässt Kunst entstehen. Ebenso entsteht Kunst aber auch aus Ordnungssystemen, dem rationalen Kalkulieren der Mittel, die zu einem möglichst effektiven Erzielen des Angestrebten führen sollen. Diese ideale Balance aus führen und sich führen lassen, prägen und geprägt sein ist vielleicht das, was eine wert- und kraftvolle Kunst ausmacht. Wo beginnt das Entwickeln der künstlerischen Arbeit? Welche Parameter sind Voraussetzung für ein Gelingen des künstlerischen Ausdrucks? Inwieweit spielen das Scheitern und das Unvorhersehbare eine Rolle? Das sind die Fragen, die uns seit jeher bewegen und an die wir uns mit diesen Künstler*innengesprächen annähern können. Wir stellen diese Fragen nicht nur um die Beweggründe zu erfahren - sondern auch um eine Reflektion über das eigene Tun zu entwickeln.

Mit Beiträge von: Tim Berresheim, Isabella Fürnkäs, Oliver Gather, Olga Holzschuh, Christiane Löhr, Steffen Missmahl, Linda Nadji, Saskia Niehaus, Verena Seibt, Katja Stucke und Oliver Sieber, Karlheinz Rummeny, Vivien Grabowski, Jens Peter Koerver, Lisa Long, Emmanuel Mir, Julia Reich, Malo, Petra Klabunde.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Düsseldorf.

Release: 16.11.2018, ab 19 Uhr, zu Gast in den neuen Räumen von Papier und Gelb in der Birkenstraße 99 (im Hof) in Düsseldorf.

Benefizausstellung: 01./02.12.2018, zu Gast in den Räumen des Kunstvereins Kölnberg auf der Aachenerstraße 66 in Köln. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt dem gemeinnützigen Verein MOFF e.V. zugute. Mit Arbeiten von Sebastian Freytag, Lutz Fritsch, Jan Glisman, Hörner+Antlfinger, Uschi Huber, Dorothee Joachim, Markus Karstiess, Klaus Kleine, Johanna von Monkiewitsch, David Ostrowski, Kai Richter, Johannes Wohnseifer, Matthias Wollgast.
Öffnungszeiten: 01.12., 18–21 Uhr; 02.12., 14–18 Uhr
Anfragen: mail@moff-magazin.de


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