„Liebe - Tod - und Teufel, heißen die altehrwürdigen allerdings immer noch hochaktuellen Problem- und Spielfelder, in denen sich die Figuren der Goldenen Schnitte bewegen. In der Begegnung unterschiedlicher Texte und also Denk-und Handlungsstrategien etabliert sich automatisch eine neue, überzeugende
Notwendigkeit außerhalb einer vorformulierten übergreifenden Theorie. Es ist eine zugleich riskante und reflektierte wechselseitige Bezugnahme. Wir produzieren Hypothesen, Gedankenblitze und Querpeilungen in Briefen, Gedichten, Protokollen und Statements. Eine Neugier und eine Lust, die es gestatten, sich von sich selber zu lösen, um sich zu verirren, das in die Irregehen zu veranlassen.
Gelächter, Gähnen, Gedanken und Viren haben gemeinsam: sie verbreiten sich durch Ansteckung.
Die endlose Komplexität der Welt in allen Erscheinungsformen fordert ein elastisches Denken und Phantasieren, das sich in fremden Denkräumen und Wahrnehmungen zurechtfindet, staunt und freut, möglichst außerhalb etablierter Reflexionsformen, die in Routinen zu erstarren drohen“.